Kritiken

  • Zum Schluss sitzt Matthias Reuter einfach nur da und tut das, was er auch so manchem politischen Stammtischschwätzer empfiehlt: Er verschweigt seine dummen Gedanken. 50 seien es an der Zahl. Und glücklicherweise hat er in den knapp zwei Stunden zuvor gefühlt fünf mal fünfzig herrliche, skurrile, erhellende, weise und nachdenklich stimmende Gedanken kundgetan. (…) Kaum jemand schafft es derzeit, bundesdeutsche Wirklichkeit derart treffend in abstrusen Szenarien zu überzeichnen wie der Germanist mit Ruhrpott-Bindung.
    WAZ Dinslaken, 06.06.2016
  • Matthias Reuter überzeugt mit lyrischen Texten, Liedern und virtuosem Klavierspiel im Glasfoyer des Theaters. Sein Humor ist fein und leise. Unverkrampft greift Matthias Reuter Themen von der Straße auf und verarbeitet sie mit Hilfe lyrischer Texte zu Blues oder Balladen, unterstützt von seinem virtuosen Klavierspiel.
    Westdeutsche Zeitung, 30.10.2015, Wolfhard Petzold
  • „Ob politisches oder literarisches Kabarett, ob Wortbeitrag oder Gesang, Reuter fühlt sich überall zuhause und erntet dafür lautstarken Beifall.“
    Aachener Nachrichten, 27.4.2015, Peter Langohr
  • „Reuter versteht es, zwischen Quatsch und Blues mit feinem, leisen Humor Dingen auf den Grund zu gehen, die selbst im Kabarett seltenst entlarvt werden.“
    WAZ, 9.2.2015, Bettina Schack
  • „Matthias Reuter trägt seine fantastischen wie gleichzeitig erstaunlich realistischen Texte mit solcher leidenschaftlichen Natürlichkeit vor, dass er das Publikum mitten hinein in seine Welten zieht und so für einen sehr unterhaltsamen, kurzweiligen Abend sorgt, zu dem jeder Gast gerne etwas länger bleibt.“
    Rheinische Post, 1.3.2014
  • „Eingedenk dieses Matthias Reuter ist mir nicht bange um die Kabarettszene. Er macht (zum Glück) niemanden nach, findet seine eigene (musikalische) Note, gibt sich sprachschöpferisch originell und sehr locker. Solchen Nachwuchs braucht das Kabarett.“
    Remscheider General Anzeiger, 25.2.2013
  • „Er ist kein Riese in Person, doch auf der Bühne wächst er über sich hinaus. Er besitzt eine Präsenz, die sich erst auf den zweiten Blick entfaltet. Dabei besticht er mit musikalischer Virtuosität. Mit souveräner Gelassenheit greift er Themen von der Straße auf und steht damit in bester Tradition eines Jürgen von Manger.“
    Aus der Begründung zum Jurypreis Tegtmeiers Erben 2011
  • „Den Jurypreis erhielt Matthias Reuter, ein subtiler Komiker, dessen Können am Klavier elegant mit den Texten korrespondiert.“
    WAZ, 21.11.2011
  • „Schlagfertig, geistreich, politisch spitz, süffisant ironisch und unverkrampft lässt der sympathische Sprachkünstler wenig unkommentiert, von den kauzigen Originalen aus dem realistischen Milieu seiner Heimat über die „Subway“ – Regel „Verlassen Sie nie Ihr Baguette“ und Rolltreppen-Karrieren bis hin zur Navigation im Supermarkt.“
    Remscheider General-Anzeiger, 19.09.11, Frank Becker
  • „Reuter beherrscht die hohe Kunst des altehrwürdigen Klavierkabaretts, ohne dabei altbacken zu wirken.“
    Westdeutsche Zeitung Ratingen, 12.05.11
  • „Höhepunkt des Abends war jedoch der Auftritt des Oberhausener Kabarettisten Matthias Reuter, der das Publikum mit intelligentem und originellem Kabarett begeisterte.“
    WAZ Duisburg, 09.05.11, Jonathan Focke
  • „Reuter gottlob ist eines dieser viel versprechenden kabarettistischen Nachwuchstalente, das die Bühne braucht. Matthias Reuters Programm hatte Klasse. Übrigens auch am Klavier, das der 34-Jährige immer wieder gekonnt in sein Programm einbaute.“
    WAZ Fröndenberg, 20.03.2011, Dominik Pieper
  • „Neben dem gewandten Umgang mit der Sprache wusste der Entertainer auch am Klavier mit jazzigen Stücken, die er mit skurrilen und witzigen Texten würzte, bestens zu unterhalten.“
    WAZ Velbert, 16.01.2011, Birgit Hölker-Schüttler
  • „Reuter zuckt lächelnd die Schultern. Kann passieren, so sind sie halt, die Menschen im Revier. Er nimmt sich da selbst nicht aus. Zum Glück. Ihm zuzuhören, ist in diesem Fall das pure Vergnügen.“
    General-Anzeiger Bonn, 08.06.2010 von Ulrike Strauch
  • „Matthias Reuter ist ein frisches Ruhrgebiet-Gewächs: geradeheraus und mit dem Herzen auf der Zunge. Der Überraschungsmoment und vor allem die Kürze sind dabei seine Stärken.“
    Allgemeine Zeitung Mainz, 08.05.11
  • „Wenn Humor ist, wenn man trotzdem lacht, dann ist Matthias Reuter ein Humorist, wie uns lange keiner mehr zum Lachen brachte. Ein Schelm, der Böses dabei denkt – aber selbst nie böse wird. Und das ist wirklich und wahrhaftig und mehr als nett.“
    Neue Ruhr Zeitung Oberhausen 09.05.2010, Michael Nicolas
  • „Der 33-jährige Oberhausener Matthias Reuter bewies wieder einmal, dass er das Zeug zu einem ganz Großen im Kabarett-Geschäft hat.“
    Rheinische Post, 7.04.2010
  • „Ein Erzähler, dessen Geschichten immer zwangsläufig im Dilemma enden, ein großartiger Pianist und sprachverliebter Slampoet und Singer-Songwriter am Klavier.“
    Aus der Jury – Begründung zum 1. Platz beim Bielefelder Kabarett-Preis 2009
  • „Matthias Reuter besticht das Publikum durch seine gekonnt lockere Präsentation, die eher beiläufig wirkt. Seine Texte überzeugten dank ihrer sprachschöpferischen Originalität und unaufgesetzten Bildhaftigkeit und wurden hohem künstlerischem Anspruch gerecht.“
    Aus der Jury – Begründung zum 1.Platz bei der Krefelder Krähe 2008