Hallo meine Damen und Herren,
hier mal drei Links zu ein paar neuen Videos.
Ein Mal aus der wunderbaren Comedy Stube in Tübingen: eine "Kurzfilmversion" des Dramas "Kindergeburtstag im Autokino"
Hier klicken...
Und zwei Mal mit Band aus "Nachgewürzt"
Einmal hier:
Schlechte Vorbilder
Und hier:
Oberhausen-Country
Hallo meine Damen und Herren,
frohes neues Jahr!
Ein bisschen spät, aber immerhin noch im Januar.
Und hier direkt zu Beginn des Jahres mal ein kleiner Programmhinweis: am 24.1. gibt´s wieder im Düsseldorfer Zakk unsere Lesebühne "Trio mit vier Leuten", dieses Mal zwar ohne Gast, dafür aber mit den wortreichen Kollegen Katinka Buddenkotte, Markim Pause und Dagmar Schönleber sowie der unwahrscheinlichen Bloody Bozinski Brothers-Band.
Die Internetseite dazu ist diese hier:
www.triomitvierleuten.de
Dort gibt´s auch alle weiteren Termine des Jahres 2012.
Wer länger nicht da war, der kann sich mal anschauen, wie sich unsere monatlich stattfindenden Proben des Schluss-Songs entwickelt haben. Und wer noch nie da war, für den stellen wir nen Stuhl dazu.
Bis die Tage!
Hallo meine Damen und Herren,
hier mal kurz eine erfreuliche Nachricht. Ich habe am letzten Samstag den Jurypreis des Kabarettwettbewerbs "Tegtmeiers Erben" in Herne gewonnen und bin seitdem stolzer Besitzer einer Original-Elbsegler-Tegtmeier-Kappe. Fotos davon gibt´s hier:
www.derwesten.de
Der mit der Mütze am Klavier bin ich...
Hallo meine Damen und Herren,
im Kinderbuch von Stephen und Lucy Hawking „Der geheime Schlüssel zum Universum“ findet sich der folgende Satz: „Intelligenz sichert so große Vorteile beim Überleben, dass sie sich bestimmt entwickeln wird.“
Diese Prognose steht eher in einem Kontrastverhältnis zur gestrigen Meldung in der Neuen Ruhr Zeitung: „Platz 1 der Spiegel-Sachbuchbestsellerliste: Sei schlau, stell Dich dumm“
Nagut, kann man sagen. Das muss ja gar nicht unbedingt etwas Gegensätzliches sein. Es ist ja möglich, dass sich die Intelligenz ganz im Stillen zu Hause entwickelt, während jemand sich öffentlich doof stellt. Aber ist das nicht einsam?
Wenn man nur ganz alleine intelligent sein darf und sich ansonsten den ganzen Tag lang verhalten muss wie Goofys kleine Schwester. Das weckt doch auch Sehnsüchte. Wie oft wird Daniela Katzenberger einsam in ihrem Studierzimmer sitzen, beladen mit unterdrückter, sich ständig entwickelnder Intelligenz und denken: „Ach, könnte ich doch nur ein einziges Mal beim ZDF.kultur-Kanal über Martin Walser räsonieren.“
Aber sie darf nicht.
Und das ist tragisch.
Darum schlage ich hiermit eine nicht-öffentliche Austauschplattform für Prominente vor, die sich aus beruflichen Gründen dumm stellen müssen. Vielleicht kann da ja mal einer eine Email-Adressliste zusammenstellen?
Man kann sich regelrecht vorstellen, wie befreit Heidi Klum mit Detlev Soost und Lothar Matthäus über die richtige Zitierweise in wissenschaftlichen Arbeiten diskutiert, wenn nur endlich der öffentlich Druck weg ist, die hohle Haselnuss zu geben.
Und vielleicht traut sie sich irgendwann sogar, sich zu outen und öffentlich mal etwas Intelligentes zu sagen.
Ich finde ja, da muss man auch mal tolerant sein.
Man sollte Prominenten gelegentliche intelligente Äußerungen in der Öffentlichkeit nicht grundsätzlich übel nehmen.
Hallo meine Damen und Herren,
heute zitiert meine Tageszeitung den berühmten Satz
Wilhelm Buschs „Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.“ Das möchte ich mir jetzt mal zum Vorbild machen und hier 50 dumme Gedanken nacheinander verschweigen:
(…)
So schnell geht das. Das Verschweigen dummer Gedanken verbraucht nur wenige Sekunden. Und passt damit auch besser zur allgemeinen Zeitknappheit als die unzähligen Wortgewitter, denen man täglich so ausgesetzt ist.
Man lässt eben schneller mal ´ne größere Menge Unsinn unausgesprochen, als sie bei Twitter zu versenden oder dem jeweiligen Sprecher ins Blöckchen zu diktieren. Darum hier mein zeitgemäßer und energiesparender Tipp: einfach mal auf Wilhelm Busch hören, Klappe halten, weiser werden!
In „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt Heinrich Böll seine Hauptfigur beim Radiosender das Schweigen aus Tonbändern herausschneiden, um es sich abends zur Entspannung anzuhören. Davon halte ich eine ganze Menge. Zum Beispiel käme mir das Hörbuch „Arnold Schwarzenegger liest seine Autobiographie“ nie in die Ohren. Das Hörbuch „Arnold Schwarzenegger liest seine Autobiographie nicht.“
(Laufzeit 2 Stunden) würde ich mir aber mit Begeisterung komplett anhören. Vielleicht ist das ja eine Marktlücke?
Wer wünscht sich nicht eine Doppel-CD, auf der Dieter Bohlen mal 140 Minuten lang den Mund hält? Oder das Hörbuch „Ina Müller schweigt. So haben wir sie noch nie gehört.“
Und wenn dann erst mal genug Prominente auf den Trichter gekommen sind, gibt´s vielleicht auch mal wieder nen Stummfilm.
Mit Til Schweiger. Oder Christine Neubauer-Filme, in denen die Landschaft auch die akustische Hauptrolle spielt.
Vielleicht schließt sich sogar die Kanzlerin dem Trend an und macht ihren jetzigen Regierungssprecher zum Regierungsschweiger. Weniger sagen würde er dadurch auch nicht und die Gesamtweisheit der Regierungshandlungen könnte so schlagartig gesteigert werden. Obwohl da wohl noch eine kleine Ergänzung zu Wilhelm Busch notwendig würde:
„Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise setzt sie nicht um.“
Schweigen wäre aber schon mal ein schöner Anfang, finde ich.
(…)
Und nochmal 50. Geht Ratz-Fatz.
Bis die Tage!
Hallo meine Damen und Herren,
seit der Sommer sich zu einem Imagewechsel entschieden hat, bereite ich mich auf die Winterzeit vor. Einfach, weil das dann mal was anderes ist. Die Ansicht darüber, was schlechtes oder gutes Wetter ausmacht, hängt zwar davon ab, ob man eine Wegschnecke oder ein Bademeister ist. Was man aber wegschnecken- und bademeisterunabhängig sagen kann, ist: das Wetter ist langweiliger geworden in diesem Jahr.
Wenn der Juli und August schon herbstartig sind, kommen einem die Monate September, Oktober und November halt auch nicht mehr innovativ vor. Lässt man vor der Band Status Quo die Statusquo-Coverband "State Us Quo" auftreten, dann wird das Original von "Rockin all over the world" eben auch nicht mehr zur Überraschung des Abends.
Darum sehe ich den Herbst jetzt als wetterlangweiligen zweiten Sommer an und denke an die Weihnachtszeit.
Das hat aber momentan auch noch einen zweiten (und ich finde, triftigen) Grund:
durch Zufall ist mir ein Restbestand Weihnachtstoilettenpapier in die Hände gefallen.
Es handelt sich um ein Produkt der Firma - Nomen est omen - "Happy End" und ist ganz offensichtlich für alle Weihnachtsfans produziert worden: auf der Packung sieht man gut gelaunte Rentiere, die alle Arten von Wintersport betreiben. Außerdem liest man überrascht die folgenden Worte:
"Mit Spekulatiusduft und Motiven"
Begeistert habe ich sofort den Versuch unternommen, noch mehr Rollen für die Weihnachtszeit zu ergattern und bin so auf die Seite "Discounto" gestoßen:www.discounto.de
Leider ist das Papier aber schon vergriffen.
Dafür findet man den beruhigenden Zusatz, dass
"Happy End Toilettenpapier gebraucht kaufen bei Ebay"
noch möglich sei.
Mit Spekulatiusduft.
Und Motiven.
Ach Du Scheiße.
Schönen wetterlangweiligen zweiten Sommer!
Hallo meine Damen und Herren,
bald sind Ferien und es gibt Zeugnisse. Der Media Markt hat sich dazu folgendes einfallen lassen: für jede Eins oder Zwei im Zeugnis gibt es 2, bzw. 1 Euro Rabatt.
Ich möchte mich hiermit diesem Konzept anschließen:
ab jetzt gebe ich als Entschädigung für jede 5 in Sport und den Naturwissenschaften einen Solidar-Rabatt von 5 Euro auf CD und Buch. Media-Markt-Mitarbeiter, die nachweisen können, dass sie in den letzten Wochen einen Kunden so beraten haben, dass er sich informiert gefühlt hat, zahlen die Hälfte der Eintrittsgelder.
Media-Markt-Werbe-Verursacher, die ihren Job gegen eine Tätigkeit in der Landwirtschaft eintauschen, haben freien Eintritt und erhalten eine Gießkanne.
Und wer morgen schon frei hat, ist herzlich eingeladen, heute abend zur Wortschatzbühne bei Bochum Total zu kommen. Von 20.15 Uhr bis 20.45 Uhr bin ich auch da und lese Geschichten aus der Zeit, als die Glanzbilder noch vom Grundschullehrer kamen.
Für jede 2 im ersten Staatsexamen für das Lehramt gebe ich ein Pils aus.
Guten Tag meine Damen und Herren,
am letzten Sonntag bin ich in Dortmund aufgetreten.
Das hat Spaß gemacht und draußen schien die Sonne.
Danach war ich noch in Essen und es hat in Strömen geregnet. Ich persönlich glaube ja nicht, dass das was mit den beiden Städten zu tun hat, obwohl ich anmerken muss, dass, als ich zurück in Oberhausen war, die Sonne auf wundersame Art und Weise ganz allmählich wieder aus ihrer Ferienwohnung zurückkam.
Also, liebe Essener, wie kann das denn sein? Wer macht denn da am Sonntag in Eurer Stadt heimlich den Rüttenscheider Regentanz?
Oder habt Ihr Euren Teller nicht aufgegessen?
Das wurde mir als Kind so erklärt: wenn ich den Teller nicht aufesse, dann regnet´s. Und da muss ich sagen:
Tellergerichte zu Ende mampfen sollte meines Erachtens in einer Stadt namens Essen ja nun wirklich mal die Grund-voraussetzung sein. Also – Essener und Innen: haut rein, damit der nächste Weltkulturerbe-Tag auf Zeche Zollverein ohne Arche auskommt.
Wenn ich in der Stadt bin, esse ich auch ne Pizza Margherita mit. Was tut man nicht fürs Weltkulturerbe…
Wer Lust hat, mal in den WDR5-Mitschnitt von meinem Auftritt bei Fritz Eckengas „Mitteilungen für interessierte Dorfbewohner“ reinzuhören, der kann das hier machen. Viel Spaß!
Bis die Tage,
Matthias Reuter
Guten Tag meine Damen und Herren,
draußen wird´s wärmer und auch die Aktuelles-Seite hier wird sonniger. Darum jetzt mal ein wenig Solarstromlyrik aus dem Bereich "Schulen ran ans Öko-Stromnetz":
ein Gedicht mit dem Titel
Gesamtschulsolarstrom
Steht die Sonne hoch am Himmel,
klappt sie gut, die Pausenbimmel
und das Aulabühnenlicht
leuchtet wie schon lange nicht.
Das Musikraumkeyboard lärmt
und der Tonofen erwärmt
sich auf knapp 900 Grad.
Im Physikraum glüht der Draht
in der Birne des Versuches,
bloß Anke meckert: „Ich verfluch es
dies beschissene schöne Wetter!
Komm wieder, Winter, sei mein Retter,
es war doch wirklich super hier
als nix mehr klappte wegen Dir
und Deinen herrlich düsteren Tagen
mit Wolken, die das Licht verbargen
und jeden Sonnenstrahl blockierten,
als Beamer nicht mehr funktionierten
und overheadprojektorlose
Wochen war´n, denn jede Dose
blieb wirkungslos, weil ohne Strom
und wir waren happy - weil at home.
Da musst ich nicht um sieben raus,
da blieb das Licht am Schultor aus
und alles war ganz wunderbar
und alle waren für Solar
und haben laut „Juchhu!“ geschrieen!
Erneuerbare Energien
waren damals echt mein Ding
als der Speicher noch nicht ging.
Doch seit neuestem klappt die Scheiße
und ausgerechnet jetzt gibt´s heiße
Tage voller Sonnenschein:
Ökostrom ist so gemein.“
Wenn alle schreien: Atom, nein Danke!
schreit eine nicht - und die heißt Anke.
Und grimmig guckt sie auf die Uhr,
denn gleich, da schreibt sie ne Klausur
über Kafkas „Die Verwandlung“
und kennt davon nicht mal die Handlung.
In solchen Stresssituationen
verhärten sich die Positionen
zu Energie- und Umweltfragen
und so hört man Anke sagen:
Ich hasse Kafka und darum
mach ich bei EON Praktikum
und Ausbildung bei Vattenfall.
Kampf dem Umweltstromgelall!
Weil ich in der Schule Mist bin,
werd ich Atomkraftlobbyistin.
Dann geht sie rein wie alle Tage
und flucht auf die Solaranlage,
weil sie die fünf schon sicher hat
und schreibt nur diesen Satz aufs Blatt:
„Atomkraft find ich very good!
denn die geht wenigstens kaputt.“
Man sieht, bei vielen Karrieren in der Atomstromlobby spielen auch persönliche Probleme mit rein...
Wer sich gegen Atomkraft engagieren will, dem sei diese Internetseite ans Herz gelegt:
www.ausgestrahlt.de
Und wer sich mal sinnvoll für Kultur engagieren möchte, der trete dem Zebrano-Theater-Verein bei:
Mitgliederantrag des Zebrano-Theaters
Informationen zum Theater unter
www.zebrano-theater.de
Frohe Ostern wünsche ich!
Und hier mal ein kurzer Hinweis: die "Hören und Sehen"-Rubrik wurde aktualisiert. Da gibt´s jetzt ein paar andere Videos und zwei neue Audiodateien, die, das wurde in einer Versuchsreihe getestet, beim Hören nicht allzu sehr die Findung geeigneter Verstecke für bunt gefärbte Eier behindern.
Gleiches gilt für die Ei-Suche.
Viel Spaß und bis die Tage!
Hallo meine Damen und Herren,
übermorgen bin ich im Radio. Und zwar bei WDR5 in der Sendung "Hart an der Grenze", einem Kabarettabend aus der schönen Viller Mühle in Goch von Wilfried Schmickler und Gernot Voltz mit Anka Zink, Ludger Stratmann und mir in Vertretung der Rockabilly-Sängerin Peggy Sugarhill. Und ich sing da zwar nichts von Eddy Cochran oder Elvis, aber sie können sich zu Hause ja vorstellen, dass ich eine Elvis-Tolle habe, weil das Ganze ohne Bild ist. Das ist ja auch irgendwo das schöne am Radio: das man´s nicht sehen kann...
Also: schalten se mal ein am Samstag ab 16.05 Uhr auf WDR5 oder klicken Sie zur gleichen Zeit auf diesen Link hier:
WDR5 Internet-Radio Da kann man´s auch hören.
Viel Spaß und bis die Tage!
Hallo meine Damen und Herren,
ab nächste Woche ist Sommerzeit, da kann man sich auch schon mal mit Urlaubslektüre eindecken. Dazu mal ein Vorschlag: im Kölner WortArt-Verlag ist jetzt das Buch
"Ich krieg die Krise. Kabarettisten packen aus" erschienen. Und ich bin daran auch beteiligt. Dabei packe ich zwar nicht allzu viel aus, bechäftige mich aber mit drei zentralen Themen des menschlichen Zusammenlebens: Weihnachtsfeiern, Autokinos und Frühlingsrollen.
Wer sich das mal angucken möchte, bekommt das Buch z.B. unter:
www.Amazon-Link-zum-Buch.de
Oder aber auch unter:
www.wortart.de
Wer sich aber lieber was anhört als zu lesen, für den habe ich hier auch noch zwei kurze Tipps: Zum einen gibt es jetzt eine Hörbuch-CD zur Geschichtensammlung "Sex - Von Spaß war nie die Rede", auf der ich mich mit dem Thema Buchstabensuppe beschäftige.
Dazu auch ein Link:
Hörbuch: Sex-Von Spaß war nie die Rede
Zum anderen war ich gestern Studiogast der WDR2-Zugabe, was zwar nicht so ein besonders zentrales Thema für die Menschheit ist, aber trotzdem nachhörbar unter:
Zugabe zum Nachhören
Schönen Frühlingsanfang morgen!
Hallo meine Damen und Herren,
hier mal zwei Tipps für Veranstaltungen im neuen Jahr. Zum einen gibt es am 9.3.2011 zum ersten Mal in meiner Heimatstadt einen politischen Aschermittwoch im Ebertbad.
Wir haben uns gedacht, wir machen das jetzt in Oberhausen einfach mal so ´rum: dieses Jahr fangen wir mit einem politischen Aschermittwoch an.
Und ab dem nächsten Jahr soll es dann hier auch Karneval geben.
Na, ma gucken.
Eine Schlumpfverkleidung muss ich noch irgendwo im Keller liegen haben.
Mehr dazu unter:
www.ebertbad.de
Zum anderen möchte ich auf den 23.2. hinweisen, denn da gibt´s zum dritten Mal den Bier-und Leseabend im Falstaff mit ein paar besonders geschätzten Gästen:
Christian Bartel und Olaf Guercke aus Bonn
sowie
Frank Klötgen aus Berlin
bringen selbst geordnete Buchstaben mit und werden mit Publikum und Getränken versorgt.
Mehr dazu unter:
www.falstaff-ob.de
Hallo meine Damen und Herren,
hier mal ein Link. Am 11.12. durfte ich als musikalischer Gast bei der "Zugabe" im WDR2-Hörfunk mitmachen. Das Ganze fand - da folgt nun auch das Kabarett der Lafer-, Lichter-, Leckerschen Erfolgskarawane - live in der Dortmunder Rippchenbraterei Weber in Bövinghausen statt.
Dazu ein Link:
www.rippchenbraterei.de
Und diese Rippchen sind, das schreibe ich hier völlig freiwillig und ganz ohne Werbevertrag, ein Gaumenschmaus, der allein die Erfindung der Feuerstelle im Nachhinein rechtfertigt.
Die Beiträge aus der Sendung kann man sich übrigens auch anhören. Und zwar hier:
www.wdr.de/radio/wdr2/zugabe
Ob diese Beiträge die Erfindung des Radiogerätes im Nachhinein rechtfertigen...
das möchten alle Beteiligten ganz sicher nur dem weihnachtlich-kritischen Urteil Ihrer unabhängigen Ohren anvertrauen.
Feiern Sie schön und bis die Tage!
Hallo meine Damen und Herren,
heute abend bin ich im Radio. Aber nicht im WDR, sondern im SWR. Also, wenn Sie noch die Möglichkeit haben, im Verlauf des Tages umzuziehen oder z.B. sowieso heute nach Baden-Württemberg ziehen und nach dem Auspacken der Umzugskartons noch nix vorhaben...
dann können Sie ja mal reinhören.
Ginge aber auch am Computer und im Internet - ab 23:03 Uhr unter
"http://www.swr.de/swr2"
Bei mildem Wetter auch draußen anhörbar. Allerdings alles ohne Tanz. Das geht natürlich im Radio nicht. Is aber sonst auch ohne Tanz, insofern keine Problematik. Viel Spaß!
Und tun Sie nicht soviele Bücher in die Kartons, wenn das neue Arbeitszimmer im Dachgeschoß liegt. Bis die Tage!
Hallo meine Damen und Herren,
hier mal ein kurzer Lese-Einkaufs-Tipp:
Ab nächster Woche gibt´s überall im Handel mein im WortArt-Verlag erschienenes Buch "Schrecken des Alltags" zu kaufen.
Also, d.h.: überall im Handel stimmt natürlich nicht. Sie werden Schwierigkeiten haben, das Buch bei einem Metzger, in der Bäckerei oder beim Hundefriseurbedarf zu erhalten. Aber im Buchhandel und bei Amazon haben Sie sicherlich Glück.
Es ist eine Kurzgeschichten-, Liedtexte-, Gedichte- und Comicsammlung und Sie ist als Geschenk durchaus geeignet, glaube ich.
Jedenfalls besser als das meiste, was Sie im Hundefriseur-
bedarf erhalten würden.
Außerdem gibt´s auch ein neues Programm. Das hatte am 1.Oktober hier im Oberhausener Ebertbad Premiere und trägt den Titel:
"Ein Huhn mit Schnee füllen"
Sollten Sie Lust dazu haben, sich das mal anzugucken, dann gäb´s die nächste Gelegenheit dazu am 13.Oktober in Köln,
und zwar im Atelier-Theater an der Roonstraße:
"www.ateliertheater.de"
Gut frisierte Hunde erhalten die Eintrittskarten kostenfrei.
Schönen Tag der deutschen Einheit,
Matthias Reuter
Hallo meine Damen und Herren,
in etwas weniger als einem Monat gibt´s die Premiere meines neuen Programms, das da den Titel trägt: "Ein Huhn mit Schnee füllen". Bis zu diesem Tag übe ich die Inhalte des Programms. Viele Leute haben mir den Tipp gegeben, dass das eine gute Vorgehensweise wäre. Das sehe ich genauso.
Ist ja zum Beispiel auch in der Politik eine praktikable Methode:
Bis zur Wahl übt man die Inhalte des Wahlprogramms - und dann vergisst man die ganz schnell wieder, um den Kopf auch mal für was anderes frei zu haben. Und das müssen nicht immer Sinninhalte sein. Das haben ja auch die Buch-
veröffentlichungen der letzten Zeit gezeigt.
Dazu übrigens mal ein Tipp.
Wenn Sie auch keine Lust haben, sich am Thilo-Buch-
Verkaufszahlen-Boom zu beteiligen, dann kaufen sie sich einfach ein anderes Buch. Ehrlich - das geht.
Und es gibt doch wirklich genug blöde Schinken von ehemaligen SPD-Mitgliedern.
Hier sei dem interessierten Leser vor allem das ebenfalls dieses Jahr erschienene Meisterwerk "Was jetzt zu tun ist, Deutschland 2.0" von Wolfgang Clement ans Herz gelegt.
Das ist auch nicht so einseitig wie Sarrazins Poesiealbum.
Wo man bei Thilo bloß diskussionswürdige Thesen zum Thema Integration findet, beinhaltet Clements Buch auch noch fragwürdige Meinungen zur Energiepolitik.
Und es hat einen vielversprechenden Co-Autor:
Friedrich Merz macht auch mit.
Eine Fusion.
Möglicherweise sogar eine Kernfusion.
Daher kommt das ja auch, glaube ich:
Man stellt fest, dass man im Kern seit Jahren die gleichen Interviews gibt und dann tut man sich einfach zusammen.
Ist ja auch vernünftig. Warum zwei Mal den gleichen Text veröffentlichen?
Und da ist dann sogar mal energiepolitisch vernünftig gedacht worden, finde ich.
Das Merz-Clement-Team spart Papier.
Dass dieses Papier jetzt ausgerechnet dem tippenden Thilo in die Hände fallen musste - naja - man kann den beiden viel vorwerfen, aber dafür können sie auch nix.
Hallo meine Damen und Herren!
Hier mal zwischendurch ein Tipp:
unsere Düsseldorfer Lesebühne "Trio mit vier Leuten" hat jetzt auch eine Internetseite:
"www.triomitvierleuten.de"
Da gibt´s Geschichten zum Nachhören, Termine, Gäste und nen Newsletter, falls man gerne mal ´n bißchen Lesebühnen-Post bekommt.
Beim nächsten Mal findet das Ganze übrigens im Biergarten statt. Am 8.7. um 19.30 Uhr im Zakk und mit Gästen: die wunderbaren Schemen-Themen machen sich aus Velbert auf den Weg nach Düsseldorf und lesen bestimmt auch was aus ihrem neuen Buch: "Ich bin dann mal tot", erschienen im
"www.muschelverlag.de"
Bis die Tage!
Der Redakteur und das Amt des Präsidenten
Im Radioprogramm des Senders MDR 1 (Radio Thüringen) gibt es eine Rubrik, die den Namen „der Redakteur“ trägt und die es interessierten Zuhörern ermöglicht, Fragen zu stellen, die dann vom „Redakteur“ beantwortet werden. Wer „der Redakteur“ ist, ist eine Frage, die nicht beantwortet wird. Doch das ist ja auch egal. Begnügen wir uns einfach mit der Tatsache, dass es irgendwo in den thüringischen Wäldern ein Haus gibt, das die Aufschrift „Redaktion MDR 1“ trägt und das von einem bärtigen weisen Mann bewohnt wird, der über mehr Wissen verfügt als Wikipedia und zudem bereit ist, dieses Wissen auch abzugeben.
Außerdem kann man „dem Redakteur“ auch richtige Fragen stellen, nicht bloß nach ollen Begriffen suchen.
„Wie funktioniert das Pfandflaschensystem?“
„Warum gibt es keine grünen Säugetiere?“
„Wo ist das Tafelsilber des DDR-Interhotels?“
„Was passiert, wenn der Walk of fame mal voll ist?“
„Wie gelehrig sind Vögel?“
Alle diese Fragen beantwortet „der Redakteur“ den interessierten Zuhörern ohne mit der Wimper zu zucken am Wald-PC mit der linken Hand, während er mit der rechten noch das Feuerholz für die Winterzeit in Streifen schneidet.
Nur manchmal, da bekommt auch er eine Frage ins Haus, bei der er mal die Axt zur Seite legen muss, um sich sinnierend den Bart zu zauseln. So geschehen am 4.6.2010:
„Lässt sich das Amt des Bundespräsidenten einsparen?“
Da schluckt der Redakteur. Und der unbedarfte Zuhörer denkt:
Ist das nicht eigentlich eine großartige Idee? Wozu Köhler ersetzen? Es hat ja eh kaum einer mitbekommen, dass es ihn gibt. Warum sollte man jetzt dafür sorgen, dass keiner mehr mitbekommt, dass es Wulff gibt? Oder Gauck? Wenn es doch billiger geht.
Wozu ein unsoziales Sparpaket schnüren, wenn die Sparlösungen so nahe liegen: weg mit dem Amt des Bundespräsidenten! Drei Mal im Jahr winken gehen – das macht Ursula von der Leyen noch locker nebenbei, während sie frenetisch gelaunt ihre siebzig Kinder versorgt, ihrem Mann die Hemden bügelt, das Elterngeld für Hartz 4-Empfänger kürzt und über die Nachfolge von Angela Merkel nachdenkt. Und zwar unentgeltlich. Nur so. Zum Spass. Um mal ´n bißchen Abwechslung zu haben.
Und solang sie nix sagt und nur winkt: wer will sich da beschweren?
Keiner.
Aber es lohnt sich nicht. Das sagt „der Redakteur“:
„Besonders viel Geld sparen ließe sich mit einer Abschaffung des Amtes des Bundespräsidenten auch nicht. Sein Haushalt liegt in diesem Jahr zum Beispiel bei rund 2,6 Millionen Euro. (…) Einsparen ließen sich davon maximal das Gehalt, die Kosten für Hausangestellte und ein Teil der Veranstaltungskosten. Die Kosten für die Verwaltung würden weiter anfallen, denn sie sind an die Aufgaben und nicht an das Amt geknüpft. Die Ehrenpensionen können nicht gestrichen werden und würden erst mittelfristig wegfallen. Offizielle Empfänge von Botschaftern wären auch ohne Bundespräsident nötig.“ (MDR-Internetseite, 4.6.2010)
Das wären dann bloß so ca. 380.000 Euro Einsparungen.
Darum sagt „der Redakteur“ zu recht: kann man auch behalten, den Präsidenten.
Und da denke ich mir – wenn das so günstig ist, dann könnte man doch auch mal folgende Überlegung anstellen:
Die bisher nicht abgeschafften Steuergeschenke an Hoteliers und Erben liegen bei etwa 5,6 Milliarden Euro. Dieses Geld ist ja momentan offenbar noch vorhanden.
Dafür würde man 2631,6 Bundespräsidenten bekommen. Wozu also lange diskutieren, ob wir Wulff oder Gauck wollen? Nehmen wir einfach beide.
Als Tandem-Lösung. Und Gesine Schwan auch, weil sie es schon so oft versucht hat. Und vielleicht könnte man unter dem Gesichtspunkt auch Horst Köhler noch mal ansprechen, ob er zurückkommt. Vielleicht macht ihm das Amt mit mehr Leuten auch wieder mehr Spaß.
Ich frage die Tage mal beim „Redakteur“ nach, ob das geht…
"http://www.wdr.de/radio/wdr2/zugabe/583801.phtml"
Ich habe einen neuen Lieblingssatz.
Manchmal hat man ja so einen Satz, der einem im Gedächtnis bleibt - entweder, weil man ihn dauernd an der gleichen Stelle liest wie z.B. "Veuillez introduire votre carte" (das steht immer auf dem Display der Sparkassen-Geldautomaten) oder weil man ihn so schön findet wie z.B. bestimmte Romananfänge (ein Beispiel: "Lieber Gott, ich heiße Oskar, ich bin 10 Jahre alt, und ich habe die Katze, den Hund und das Haus angezündet (ich glaube, ich habe sogar die Goldfische gegrillt)..." aus Eric-Emmanuel Schmitt: Oskar und die Dame in Rosa)
Aber mein neuer Lieblingssatz entstammt ausnahmsweise nicht dem literarischen, sondern dem politischen Sprachgebrauch. Es ist - Tataaaa!:
"Nach dem bisherigen Stand der Erinnerungen sei das Thema auf Arbeitsebene gelaufen und nicht in den Lenkungskreis des Ministers gekommen."
Das entstammt dem NRW-Landesministerium. Es geht dabei um die Beantwortung der Frage, ob Jürgen Rüttgers in seiner Zeit als Forschungsminister im Kabinett Kohl mitbekommen hat, dass im Atommüllendlager Asse Wasser eingebrochen ist.
Sollte er das gewusst und als zuständiger Minister vertuscht haben, wäre das schlecht für Rüttgers Wiederwahlversuch als nordrheinwestfälischer Landesvater am 9.5.2010. Aber Rüttgers Abwahl soll hier gar nicht das Thema sein.
Das kriegt der schon ganz alleine hin.
Bloß so´nen Satz, den muss man erstmal sagen. Vielleicht hier nochmal in direkter Rede: "Nach dem bisherigen Stand der Erinnerungen ist das Thema auf Arbeitsebene gelaufen und nicht in den Lenkungskreis des Ministers gekommen."
Dieser Satz muss aus der Sicht jedes Verantwortungslosen als ein Geschenk an die deutsche Sprache empfunden werden, wird hier doch das Meisterwerk vollbracht, sich in nur ganz wenigen Zeilen gleich zwei Mal rauszureden: "nach dem bisherigen Stand der Erinnerungen" heißt: ich sag nix, ich weiß nix, aber wenn einer den Gegenbeweis findet, dann kann sich der Stand der Erinnerungen noch ändern und ich hab wenigstens nicht gelogen.
Das ist aber eigentlich, kann man sagen - Standard.
Schon häufig wurden am Stand der Erinnerung amnesieverursachende Getränke ausgeschenkt - auch Helmut Kohl könnte da ein Lied von singen (wenn er sich an den Text erinnern könnte)
Der wirkliche Knaller ist aber der Rest meines neuen Lieblingssatzes: "...sei das Thema auf Arbeitsebene gelaufen und nicht in den Lenkungskreis des Ministers gekommen."
Das heißt, es gibt in Ministerien also zwei voneinander strikt getrennte Bereiche: den Arbeitsbereich und den Lenkungskreis des Ministers. Den Lenkungskreis stelle ich mir jetzt so vor: man nimmt den Schulzirkel und den Minister als Mittelpunkt und dann dreht man den einmal so da drumherum. Und alles, was in diesen Kreis reinkommt, kann der Minister lenken. Aber nur, wenn es in diesen Kreis kommt. Alles andere kriegt der gar nicht mit. Das ist ja im Arbeitsbereich.
Sprachlich auch interessant: im Forschungsministerium gab es also 1997 einen Bereich, in dem gearbeitet und einen, in dem gelenkt wurde. Und die hatten nix miteinander zu tun. Übertragen sie das mal auf ihr Auto. Nuja...
Jedenfalls bieten sich da Schulkindern ganz neue Argumentationsmöglichkeiten. Mein Tipp: wenn Ihr Euch mal wieder in ´ner Pause auf dem Schulhof auf die Nase haut und dann die Pausenaufsicht kommt und Euch zum Klassenlehrer bringt, dann sagt Ihr: "Tut uns Leid - nach unserem bisherigen Stand der Erinnerungen ist das Thema auf Arbeitsebene abgelaufen und nicht in den Lenkungskreis gekommen."
Beruft Euch auf Jürgen Rüttgers, so lange er noch Ministerpräsident ist.
Und vertragt Euch auf dem Heimweg.
Hallo!
Hier mal zwei Tipps in eigener Sache:
zum einen ist jetzt meine CD zum Soloprogramm "Auf schwarz sieht man alles!" offiziell beim Wortart-Verlag in Köln erschienen. Die CD ist gut geworden. Kaufen Sie die. Gerne bei mir unter info@matthiasreuter.de
Oder bei Wortart: "www.wortart.de"
Zum anderen bin ich morgen auf 3Sat einer der Gäste der Sendung "Volker Pispers und Gäste".
Wer also den Tatort aufzeichnen kann und den ZDF-Film
"Katie Fforde: Festtagsstimmung" schon gesehen hat (oder für verpassbar hält - wer is eigentlich Katie Fforde?), der könnte ja mal einschalten. Ist ne Live-Sendung.
Aber jetzt genug Werbung gemacht.
Ich wünsche nen schönen Frühlingsanfang!
Während dieser Tage viel am nordrhein-westfälischen Landesoberhaupt herumkritisiert wird, weil er sich seine Hostessentätigkeit in bar entlohnen lassen wollte, stellt sich mir vor allem folgende Frage: was in aller Welt kann man von Jürgen Rüttgers bei 6000 Euro Stundenlohn überhaupt für eine Gegenleistung erwarten?
Das muss ja schon was sein. Bei sonem hohen Betrag. Sonst würde das doch keiner machen.
Ich nehme mal mich selbst als Beispiel. Ich gebe Musikunterricht. Da gibt´s so um die 20 Euro in der Stunde, je nach Gruppengröße etwas mehr oder weniger. Dafür zeige ich dann aber auch, wie man Klavier oder Keyboard spielt. (Oder zumindest, wie man das theoretisch erlernen könnte, wenn man zwei Mal die Woche in die Nähe des Instrumentes geriete...) Oder – anderes Beispiel: so´n Klempner. Der kriegt ca. 40 Euro in der Stunde und dann repariert der den Siphon. Oder so´n rumänischer Konzernmitarbeiter. Der kriegt zwischen 1,50 und 4,60 Euro die Stunde und baut kleine Telefone.
Aber so´n Ministerpräsident?
Der hat ja nicht mal ne Stunde am Stück Zeit. Weil er das ja im Dienst machen muss. Der kann ja eigentlich gar nicht. Oder er wird möglicherweise zwischendurch immer wieder unterbrochen und muss mit nem kleinen Telefon telefonieren gehen, weil wieder irgendwer gerade ´n neues Heimvideo von der Konkurrenz aufgenommen hat…
Dafür finde ich den Preis schon recht überteuert.
Wenn sich dieser Wiener Baulöwe "Mörtel" Lugner die Schauspielerin Pamela Anderson zum Opernball holt, dann ist das zwar teuer. Aber die nimmt sich zumindest auch die Zeit. Die haut nicht zwischendurch ab und guckt sich ein Video von Hannelore Kraft an.
Warum auch?
Da gilt ja bei Wahlkampfreden für alle Parteien ohnein das gleiche: vor der Bühne könnte man grundsätzlich dieses alte Schild von der Polizei aufstellen: „Gehen Sie weiter. Hier gibt es nix zu sehen!“
Bei Westerwelle vielleicht noch mit dem Zusatz „Und halten Sie sich auch die Ohren zu! Toxische Akustik." Also – was kann an soner Darbietung im kleineren Kreis dann auf einmal 6000 Euro kosten?
Welche chemische Verbindung besteht aus 3 Sauerstoffatomen?
a) Kohlenmonoxid
b) Salpeter
c) Ozon
d) Superbenzin
Das müssen Sie bei Günther Jauch für 4000 Euro wissen. Dann kriegen Sie die. Aber dann haben Sie auch was geleistet. Und das ist nämlich die zweite Frage: was leistet Rüttgers für die 6000 Euro? Die Freude an der bloßen Unterhaltung mit ihm kann es nicht sein. Nee, das geht nicht. Das ist gesichert. Für das Geld kann man sich mehr als fünfzig Luxusbehandlungen bei mitteilungsbedürftigen Friseuren leisten, die den Ministerpräsidenten inhaltlich schon beim Shampoonieren in die Tasche stecken. Was ist es also dann?
Und da bleiben dann halt nur die beiden großen „Ei“s übrig:
Eitelkeit oder Einflussnahme.
Wobei ich Eitelkeit dabei ehrlich gesagt weniger problematisch finde. Wer tatsächlich von seiner Persönlichkeit her so ungewöhnlich konstruiert ist, dass er in der Lage ist, seiner Eitelkeit dadurch einen Gefallen zu tun, dass er sich mit Jürgen Rüttgers öffentlich zum Kaffeetrinken trifft, der ist eigentlich mit einer Geldstrafe von 6000 Euro noch recht gut bedient, finde ich. Schwierig finde ich nur das zweite Ei.
Obwohl – ganz ehrlich – wenn ich das früher gewusst hätte mit dem Hostessenservice. Dann hätte ich das Angebot vielleicht sogar mal wahrgenommen. Dann hätte ich mal gesammelt. Das Projekt hätte man nennen können:
„Jürgen kommt ins Haus – zeigen sie ihm das Ruhrgebiet."
Dann hätte der in den Sponsorengesprächen wenigstens mal was zu erzählen gehabt...
Celli auf die Bühnen - jetzt ist Kulturhauptstadtjahr!
Warum Cello?
Na, weil Cello kulturell klingt. Also generell Streichinstrumente. Eigentlich kann man sogar sagen, finde ich:
immer wenn gestrichen wird, geht´s ums Kulturleben. Meistens werden ja nicht nur die Instrumente gestrichen, sondern die ganzen Musiker. Beziehungsweise ihre Stellen. Z.B. am Theater. Oder es werden ganze Theater gestrichen. Aber nicht in bunt, sondern von der Bildfläche. Z.B. in Wuppertal. Manche finden das gut. Beispielsweise der Regierungspräsident der Düsseldorfer Bezirksregierung Jürgen Büssow. In einem Interview lobt er - wörtlich - "den Mut der Wuppertaler, ihr Schauspielhaus zu schließen". Und das ist ja auch mal ne mutige Entscheidung. Man weiß ja, wie aggressiv gerade Theaterfreunde immer auf sowas reagieren.
Wie oft liest man in letzter Zeit von marodierenden Dauerkarteninhabern, die in der Wuppertaler Innenstadt Autos umschmeissen? Die Wuppertaler Vororte brennen.
Schwelm - ein Flammenmeer.
Ich mach nur Quatsch.
Aber der Regierungspräsident nicht.
Er sieht sogar noch mehr Möglichkeiten für mutige Entscheidungen und schafft den Sprung vom Schauspiel zum Fußball (im 16-Meter-Raum gibt´s da ja meist eher den umgekehrten Weg) und macht den Vorschlag des Jahrhunderts: die Fußballvereine Rot-Weiß-Oberhausen und Rot-Weiß-Essen könnten sich doch ein Stadion an der Grenze beider Städte teilen.
(Mein Namensvorschlag: Stadion der Eintracht)
Aber warum nicht noch mutiger?
Man könnte doch die Vereine komplett zusammenlegen.
Diese Idee sollte der Regierungspräsident mal den Fans präsentieren. Ich habe so den Verdacht, die Begeisterungsstürme, die der Vorschlag auslösen würde... Nunja - die wären irgendwo repräsentativ.
Insofern halte ich auch eher was vom Kulturhauptstadtkonzept der sogenannten "Local Heroes": jede Ruhrgebietsstadt wird in diesem Jahr einmal Local Hero sein - sozusagen eine Woche Hauptstadt von der Hauptstadt von der Kultur in Europa. (Den Anfang macht Dinslaken - darum wird ja jetzt auch seit kurzem diese Wendler-Fernsehreihe auf SAT1 ausgestrahlt)
Das Konzept finde ich gut. Jede Stadt für sich eine Woche lokal heldenhaft und ingsgesamt alle zusammen Kulturhauptstadt. Wenn man sich freiwillig zusammentut, machts halt mehr Spaß...
Aber wer erklärt das jetzt wieder dem Regierungspräsidenten in Düsseldorf?
Als ich mir die Tage das Nikolaus-Anzug-Set
(5 teilig) aus der Galeria-Kaufhof-home-Serie gekauft habe, um meinem Keyboard einen Bart ankleben zu können, habe ich auf der Packung neben dem Preisschild (9,95) folgenden Warnhinweis entdeckt:
"Nicht für Kinder geeignet!"
Sieh an. Ich finde, dass sowas die Sache für den angehenden Weihnachtsmann schonmal schwerer macht. Außerdem steht direkt darunter ein zweiter Warnhinweis: "Achtung! Von Feuer fernhalten."
Jetzt mal ganz ehrlich...
Da kann man dann doch wirklich allmählich den Weihnachtsmann-Job komplett an den Nagel hängen. Da fällt doch alles flach: an Kinder Carrera-Bahnen verteilen (nicht geeignet), durch den offenen Kamin klettern (von Feuer fernhalten, nicht geeignet), im Kerzenschein Kindern die Leviten lesen (geht doppelt nicht). Gibt´s eigentlich noch Carrera-Bahnen? Obwohl, wenn der Weihnachtsmann die jetzt eh nicht mehr an Weihnachten verschenken kann...
Vielleicht habe ich aber auch einfach nur die falsche Verkleidung erwischt. Könnte ja sein, dass die günstigeren Varianten (9,95) nur für Neonbeleuchtung und Seniorenheime geeignet sind. Und wenn man 30 Euro mehr anlegt, bekommt man ein Nikolaus-Anzug-Set (12 teilig) aus der Galeria-Kaufhof-home-PRO-Serie (39,95), indem auch eine komplette Feuerschutzausstattung und eine Kinder-Eignung integriert sind. Mir kanns wie gesagt egal sein, da ich ja eh nur den Bart ans Keyboard klebe...
aber für angehende hauptberufliche Nikoläuse und familienväterliche Teilzeitweihnachtsmänner isses ja schon von Bedeutung. Und darum hier mal ´n Tipp zum 4.Advent:
"Sei ein Profi-Weihnachtsmann! Guck die Warnhinweise an!
In der Weihnachtsbäckerei is auch Feuer mit dabei!"
Frohes Fest und alles Gute!
Horst Köhler und der Uhu
Schon öfter Mal habe ich mir gedacht: "Wo ist eigentlich Horst Köhler?" Manchmal ist der weg. Zu Zeiten der Bundestagswahl war er beispielsweise kaum zu sehen. Und da denke ich mir gelegentlich: "Wo ist eigentlich der Horst Köhler?" Und dann such ich den. Dafür ist ja das Internet ideal. Wenn man nicht weiß, wo Horst Köhler ist, dann guckt man halt mal kurz nach und ist beruhigt.
Weil man weiß: der Bundespräsident ist noch da.
Sonst sieht man ihn ja so selten.
Horst Köhler ist so´n bißchen wie der Uhu aus dem Oberhausener Tierpark Kaisergarten. Wenn man vor dessen Behausung steht, dann sieht man auch immer nur ein Schild. Auf dem steht: "Uhu".
Der Uhu selbst lässt sich nicht blicken.
Aber man weiß: er ist da! Er ist irgendwo in seiner Baumbehausung und macht Sudoku, der Uhu.
Er vertraut auf seine persönliche Wirkung auch unabhängig von unmittelbarer persönlicher Präsenz.
Und es klappt: immer wieder stehen Leute vor dem leeren Käfig und gucken sich den Baum an.
Und stellen sich den Uhu vor. Und in ihrer Fantasie löst er keine Sudokus: da fliegt der Uhu mit seinen mächtigen Schwingen im Gleitflug durch den Forst und fängt eine Maus nach der anderen, während sein lautes "U-Hu!", "U-Huuu!" alle anderen Tiere daran erinnert, wer der eigentliche Boss im Wald ist.
Dazu muss der Uhu nicht mal rauskommen. Das nehmen sie ihm auch so ab. Er bleibt drin und löst in aller Uhu-Ruhe Sudoku. Und hier ist auch der zentrale Unterschied zu finden zwischen auf der einen Seite Horst Köhler und dem Uhu aus dem Kaisergarten und auf der anderen Seite Guido Westerwelle und Jürgen Rüttgers: die kommen jeden Tag schon vor dem ersten Hahn aus der Hütte und krähen bis abends durch. Darum habe ich mich glaub ich auch noch nie gefragt: "Wo sind eigentlich Guido Westerwelle und Jürgen Rüttgers?" Weil die Frage ja täglich auf´s Neue ungestellt beantwortet wird...
"www.bundespraesident.de"
"Uhu"
Tag der deutschen Einheit.
Mit der Brötchentüte komme ich aus der Tankstelle, als eine Frau von ca. 50 Jahren mich anbrüllt: "Heute ist Feiertag!!!"
"Stimmt", sage ich wahrheitsgemäß. Die Frau schreit weiter: "Da hat alles zu. Das wissen die nicht!"
"Naja" beruhige ich sie, ohne so richtig zu wissen, worum´s geht "wenn Sie jetzt hier jeden anschreien, dann wissen das zumindest hier auf der Straße bald alle." Das beruhigt sie nicht. Vielmehr zeigt sie wutentbrannt auf einen Mann, der vor einer geschlossenen Supermarkttür steht, weil er offenbar vergessen hat, dass PLUS auch den Tag der deutschen Einheit feiert: "Da!" kreischt sie. "Ausländischer Mitbürger! Weiß nicht, dass heute Feiertag ist! Aber unser Geld will er haben!"
So hatte ich das Wort "Mitbürger" noch nie gehört.
Der Mitbürger wendet ein, dass er ja gar kein Geld haben, sondern eher ausgeben wolle. Und zwar bei PLUS. Und zwar für Margarine. Weil seine Frau ´nen Kuchen backen will.
Da ist die Frau aber schon wieder losgezogen, um weitere Mitbürger anzuschreien. Der Tag der deutschen Einheit wird in der Bevölkerung unterschiedlich gefeiert, denke ich mir und fahre nach Hause, um ´nen Kaffee zu trinken und ein Shell-Brötchen zu essen.
Hier hat jemand meinen Auftritt in Bad Staffelstein freundlicherweise bei Youtube reingestellt:
"Songs an einem Sommerabend 5.7.2009"
War gut da. Das Publikum war nett zu mir und die Getränke waren frei. Ich habe sogar noch ein Bierfass für den Heimweg mitbekommen. Das sollte sich einbürgern, finde ich...
Beim Fordhändler kriegt man "Modeschmuck und Wellness" (siehe unten) und beim Auftritt Gratis-Bierfässer.
Wer braucht da noch ´ne Payback-Karte?
Gestern hatte ich Post vom Ford-Händler im Briefkasten:
"Sehr geehrter Herr Reuter, wir laden Sie und Ihre Lieben ganz herzlich zu unseren Aktionstagen im September ein. Dieses Mal haben wir an unseren Aktionstagen unterschiedliche Themenschwerpunkte gesetzt."
Bis dahin alles so, wie ich das schon kannte. Ich dachte an Ölwechsel, Lackierungen und Felgen. Falsch gedacht!
Die Themenschwerpunkte der Ford-Aktionstage im September sind: "Modeschmuck und Wellness", "Autogrammstunde mit RWO" und (mein persönlicher Favorit): "Rund um den Hund"
Nix mit Autos!
Das Auslaufen der Abwrackprämie sorgt für ungeahnte Kreativität der Autohändler. Und das ist doch super. Momentan gehe ich jedenfalls lieber am Wochenende zum Ford-Händler als zu den ganzen Gartenpartys der Parteien. Und da fahre ich dann mit meinem Ford Fiesta immer "rund um den Hund". Ist für den Hund zwar langweilig, aber mal ehrlich, was hat denn Michael Schuhmacher jahrelang gemacht?
Vor kurzem war ich in Köln im Atelier Theater. (Das ist schön. Gucken Sie sich´s mal an:www.ateliertheater.de)
Dort habe ich mir "Fönfieber" angeguckt. (www.foenfieber.de)
Sportlich hatte ich den Plan gefasst, vom HBF aus dorthin zu laufen. Das stellte sich aber als etwas schwierig heraus, weil der ausgedruckte Plan und mein Orientierungssinn sich auf kein gemeinsames Ziel einigen konnten. Zum Glück traf ich eine sympathische Kölner Grundschullehrerin, die den Weg wusste. Diese war ausgesprochen hilfsbereit, aber offensichtlich auch eine Vertreterin der pädagogischen Richtung "Hilfe zur Selbsthilfe".
Mit kurzem Blick auf den Plan wusste sie sofort Bescheid, sagte mir aber nicht direkt den Weg, sondern:
"Ich warte auch ab, bis Du das selbst gefunden hast."
Das hat mir gefallen.
Die Einstellung ist auch was für Kabarettisten, finde ich. Wenn z.B. die Kanzlerin mal wieder den Eindruck vermittelt, dass sie bei ihren Entscheidungen mehr so, naja, sagen wir mal, auf der Suche ist...
Dann könnte man auch mal sagen: "Ich warte auch ab, bis Du das selbst gefunden hast." Da ist natürlich Geduld gefragt. Aber die sollte man eh üben. Jeder, der gelegentlich eine Talkshow sieht, weiß, dass man auch warten können muss. Nicht alles, was öffentliche Personen sagen, ist ja sofort und unmittelbar mit Sinninhalten verknüpft.
Aber manchmal entwickelt sich das beim Reden. Nicht immer, aber manchmal. Die Distanz zwischen "Such Verstand!" und Sachverstand muss in so Talkshows oft erstmal überwunden werden. Das dauert seine Zeit.
Und da muss man dann halt abwarten können.
Geduld ist mehr und mehr gefragt, das habe ich an diesem Tag gelernt. Und direkt angewendet.
Auf dem Rückweg habe ich ein Taxi genommen, bei dem sich ziemlich schnell herausstellte, dass der Fahrer weder ortskundig noch Besitzer eines Navigationsgerätes war. Auf einen Glückstreffer hoffend fuhren wir lange gemeinsam durch die Stadt. Ich hätte dem Mann natürlich meinen Plan geben können, aber ich dachte mir "Ich warte auch ab, bis Du das selbst gefunden hast."
Oder anders gesagt:
Wer einmal mit dem Blick auf´s Taxameter Geduld geübt hat, den bringt irgendwann auch kein TV-Duell mehr aus der Fassung.
Jetzt sind erstmal Ferien: Ich übe mal ´n paar Wochen Klavierspielen und "Nachgewürzt" gibt´s dann wieder am 25. und 26.9. am Wochenende der Bundestagswahl. Das ist mit der Kanzlerin so abgesprochen. Wir teilen uns da das Wochenend-Entertainment.
Wegen "Nachgewürzt" muss also keine Wahlparty ausfallen.
Oder Public Viewing.
Wird das eigentlich gemacht? Bundestagswahl-TV-Duelle auf Großleinwänden in Innenstädten?
Vielleicht ist das ´n Renner. Je nachdem, was man dazu für Musik laufen lässt... Man könnte auch direkt die Dekoration von der WM 2006 wiederverwenden.
Zu diesem Thema übrigens nochmal eine Idee. Nur damit keiner sagen kann, es wäre nicht vorgeschlagen worden:
man stelle sich vor, eine Partei gibt öffentlich bekannt, dass sie dieses Mal einfach keine Werbung macht. Keine Plakate, keine Werbespots, nix. Nur eine Internetseite, auf der täglich der eingesparte Gesamtbetrag veröffentlicht wird.
Und der kommt dann dem nächsten Bundeshaushalt zugute.
Das wäre doch wirklich mal was Neues.
Wer die Möglichkeit dazu hat, gibt diesen Vorschlag bitte an Guido Westerwelle weiter, bevor er diesmal seinen VW-Bus gelb anstreicht.
Vielleicht ist da ja noch was zu machen...
Ansonsten noch:
Gute Nachricht für alle Country-Freunde! Unseren "Sterkrade"-Countrysong gibt´s jetzt auf Youtube.
Unter Sterkrade-Country
gibt´s alles, was sich der Oberhausener Truck Stopper wünschen kann.
Schöne Ferien!
Hallo!
Ich bekomme einen Nachwuchsförderpreis und kündige meinen Bausparvertrag. (in dieser Reihenfolge)
Vor ein paar Tagen rief mich jemand aus Bayern an und wollte mir die gute Nachricht überbringen, dass ich in diesem Jahr zu den Preisträgern des Nachwuchsförderwettbewerbs für junge Liedermacher beim Festival "Songs an einem Sommerabend" gehöre. Jetzt muss ich allerdings dazu sagen, dass ich dachte, ich hätte mal wieder einen der unzähligen LBS-Berater am Telefon, die versuchen, mit "Reuter anrufen" ihre Arbeitszeit zu füllen.
Insofern muss sich das Gespräch für den Anrufer zu Beginn eher ungewohnt angefühlt haben:
"Reuter, Hallo?"
"Guten Tag, spreche ich mit Matthias Reuter?"
"Was wollen Sie denn jetzt schon wieder?!?"
"Wir wollen Ihnen einen Nachwuchsförderpreis verleihen..."
Zumindest mal eine neue Idee, dachte ich mir. Der Nachwuchsförderpreis der LBS. So hält man die Kunden am Telefon. Aber wofür kriege ich den? Für über 2500 abgewimmelte Berater? Oder hab ich mehrfach öffentlich was Positives über das Errichten von Immobilien gesagt? Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass es sich gar nicht um die LBS, sondern um die HSS handelte - die Hanns Seidel Stiftung aus München. Ist eigentlich besser, dachte ich mir.
Wer will schon in seinen Lebenslauf schreiben müssen, dass er der Preisträger des Nachwuchsförderwettbewerbs für junge Bausparer der LBS geworden ist? Außerdem ist das Ganze verbunden mit mehreren Auftritten: und zwar am 2.7. im Bildungszentrum Kloster Banz und am 3.7. und 4.7. auf der dortigen Freiluftbühne mit - so der LBS-Berater - jeweils über 4000 Zuschauern. Super, sagt der Bausparkunde!
Letzten Endes stellte sich übrigens heraus, dass mein Gesprächspartner sich auch etwas vertan hatte. Als ich ihm sagte, dass ich mit dem Zug anreise, fragte er:
"Aus Oberhausen? Wo ist denn das? Ist das in Deutschland?"
Ja, wie in Deutschland????? Das ist im Ruhrgebiet, dachte ich - das kennt man doch. Ich war bisher eigentlich sogar der Meinung, dass man in Bayern auch Oberhausen-Sterkrade und Oberhausen-Osterfeld kennt. Aber das werde ich denen dort dann vielleicht im Juli erzählen können.
Und meinen Bausparvertrag löse ich im September auf.
Die viele Telefonierei hält mich vom Bausparen ab.
Aber dieses eine Telefongespräch sehe ich jetzt als Präzedenzfall an: es gibt tatsächlich Leute, die anrufen und sagen, dass man was gewonnen hat - und dann hat man was gewonnen. Eine ganz neue Erfahrung...
Songs an einem Sommerabend 2009
Hallo! Die Beiträge vom Prix Pantheon in Bonn kann man sich jetzt auch im Internet angucken. Unter Prix Pantheon 2009 kann man auch abstimmen, wenn man Lust hat...
05.05.2009Hallo! Kurz gesagt: mein Programm ist kürzer geworden. Ich kann den Leuten nicht mehr vorsingen, dass ich "der letzte Deutsche bin, der noch nie im Fersehen war", weil am letzten Dienstag und Mittwoch die Wettbewerbsbeiträge beim Prix Pantheon in Bonn vom WDR aufgezeichnet wurden. Interessant! Da gibt´s sogar einen, der mit nem Bügelbrett für die T-Shirts zuständig ist und ´ne Frau, die jeden vor dem Auftritt schminkt. Auf ihre Frage, wie ich das denn normalerweise so mache, wusste ich keine richtige Antwort. Um ihr einen Gefallen zu tun, habe ich dann einfach mal ´n paar Farben ausgesucht, damit das im Fernsehen schön bunt aussieht. Das Ergebnis kann man sich jedenfalls am 24.5. im WDR-Hörfunk (WDR5) anhören. So kann man akustisch schonmal die Farben raten und am späten Abend dann um 23.30 Uhr im WDR-Fernsehen überprüfen, ob man richtig lag. Evtl. macht das Spaß. Müsste man halt mal ´rausfinden... Wer mit seinen Ergebnissen am dichtesten dran war, geht mit mir zu "Wetten Dass?"
30.03.2009...in nächster Zeit mache ich nochmal bei zwei Wettbewerben mit: beim Prix Pantheon in Bonn und beim Dortmunder Kabarett und Comedy Pokcal (Das schreibt man tatsächlich so. Die Namen von Kabarettwettbewerben haben oft auch einen gewissen eigenen Humorgehalt.) Mal sehen, wie´s wird...
In jedem Fall ist mit viel Publikum zu rechnen. Das ist so ähnlich wie bei dieser Sportart "Curling" - machen Sie da mal ´nen Soloauftritt in ´ner Eissporthalle: da kommt kein Mensch. Aber bei nem Wettbewerb ist die Halle voll.
Hallo! Ab heute laufen auf Antenne Oberhausen und Antenne Mülheim regelmäßig Stadtteil-Rätsel, die unser Nachgewürzt-Gitarrist Jan-Thilo Henn und ich zusammen aufgenommen haben. Immer Samstags ab 9 Uhr gibt es kurze Lieder zu hören, die jeweils von einem Oberhausener oder Mülheimer Stadtteil handeln. Zu gewinnen gibt´s jeweils ein Oberhausen-Fan-Paket. (bzw. in Mülheim ein Mülheim-Fan-Paket) Zusätzlich kann man sich auf http://www.antenne-ruhr.de die Rätsel nochmal anhören, falls einem z.B. der Gesang gut gefallen hat (was eher unwahrscheinlich ist) oder falls man beispielsweise aus Osterfeld kommt (das war heute die Lösung) und sich denkt: na, da hat ja endlich mal einer in seinem Lied ein vernünftiges Thema aufgegriffen...
02.03.2009Kurzer Reisebericht: Lief gut. Es waren kaum Fahrradfahrer im Zug und ich hab gewonnen. Da war die Rückfahrt noch beschwingter als die Hinfahrt, zumal auch der Kollege und ebenfalls Preisträger Jens Claassen (www.jensclaassen.de) plus Freundin (www.jensclaassensfreundin.de) dabei waren (www.hinundrückfahrt-mit-jensclaassen-plus-jensclaassensfreundin.de) und mir beim Klaviertransport geholfen haben. SMS aus Abteil 20 an Abteil 15: "Wir sind gerade in Dortmund. Wo bist Du?" Alles in allem also ein gelungenes Wochenende...
27.02.2009...heute fahre ich nach Bielefeld und mache dort beim Kabarettwettbewerb mit. Mal sehen, wie´s läuft. Und damit ist weniger der Wettbewerb gemeint als die Hinfahrt. Ich starte den Versuch, mein E-Piano im Zug mitzunehmen und habe eine Karte fürs Fahrradabteil gekauft. Satz des Bahnmitarbeiters: "Wenn Sie Glück haben, dann sind nicht sooo viele Fahrradfahrer da." Also - wer mir die Daumen drücken möchte, dass ich im Zug nach Bielefeld auf nicht allzu viele Radfahrer treffe, dem danke ich hiermit sehr herzlich...
15.01.2009Hallo! Unter Hören/Sehen gibt es einen neuen Videoausschnitt aus dem Takelgarn Theater in Düsseldorf...
17.12.2008Hallo! Unter Hören/Sehen kann man sich jetzt die Radiosendung vom 10.9.2008 aus der Deutschlandfunk-Reihe "Querköpfe" anhören. Hier auch nochmal Danke an den Autor Stefan Fries dafür, dass diese Sendung mitgeschnitten, geschrieben und gesendet wurde...
07.12.2008Und endlich mal wieder ein neuer Eintrag im Kalender. Was gibt´s Neues? Oberhausen ist pleite und ich sammle in Duisburg Geld mit dem Hut. Beide Ereignisse haben zwar nix miteinander zu tun, passen aber recht gut zusammen, womit ich dezent auf die neue Reihe "Kabarett für´n Hut" in der Bezirksbibliothek Duisburg-Buchholz hinweisen möchte, bei der ich seit dem 30.10. alle zwei Monate Stücke spiele, lese, moderiere und satirische Gäste einlade. Eintrittsgelder gibt´s dabei nicht, sondern - ganz im Zeichen der Finanzkrise - am Ende des Abends eine Hutsammlung! Der nächste Termin ist der 5.2.2009, alle weiteren Termine findet man - das ist jetzt leicht zu merken - unter der Rubrik "Termine" oben im Menü...
26.08.2008Hallo! Mal was Neues: am 10.9. bin ich im Radio. Und zwar ab 21.05 Uhr im Deutschlandfunk.(http://www.dradio.de/) Im Fernsehen ist an dem Abend sowieso nix. Auf RTL läuft "Die Super Nanny" und dann der Schuldenberater, im Ersten so´n Film und im Zweiten Fußball: Finnland-Deutschland. Das könnte man sich ja angucken und dann einfach den Ton wegdrehen. (wäre ohnehin Béla Réthy) Dann sieht man Fussball, hört aber Radio. Ist vielleicht ganz gut. Hat ja noch nie einer ausprobiert. Möglicherweise ist Kerner ohne Ton sogar gar nicht so schlecht. Man guckt sich den an wie er den Mund bewegt...und stellt sich dazu einfach intelligente Sätze vor. Und ich mach aus dem Radio dazu Musik. Könnte man jedenfalls mal ausprobieren. Viel Spaß!
08.08.2008Hallo meine Damen und Herren!
Die neue Internetseite ist fertig.
Nachdem der Fotograf ca. 600 Fotos gemacht hatte, stellte er fest, dass man "5 oder 6 davon bestimmt gebrauchen könne"
Und hier sind sie! (Es sind insgesamt 7, ich weiß, aber wir haben einfach auch eins verwendet, dass man nicht gebrauchen kann.)
Die anderen 593 Bilder zeige ich Freunden und Verwandten bei Dia-Abenden mit ständig schwindenden Besucherzahlen.
Wer wissen will, wann die stattfinden, ist herzlich eingeladen, sich im neuen Newsletter einzutragen. (guckensemal: oben rechts der Knopf) Da gibt´s dann ´ne E-Mail mit aktuellen Terminen und - falls es welche gibt - Neuigkeiten aller Art.
Ansonsten hier erstmal einen schönen Dank an Sebastian Mölleken (Fotos) und Andreas Kerndl (Internetseite) und ´nen schönen Gruß an alle anderen,
Matthias Reuter
Hier mal was Erfreuliches: ich hab den 1. Platz gemacht. Und zwar beim Kabarettpreis "die Krefelder Krähe". Das freut mich sehr, speziell im Hinblick auf meine bisherigen Gewinne (eine Auswahl):